Kraulschwimmen

Front Crawl Swimming

Auch bekannt als: Schwimmen, Freistilschwimmen, Kraulen

CardioFunktional

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Beschreibung

Kraulen ist die häufigste Schwimmart im Becken und ein Ausdauertraining für Rücken, Schultern, Arme, Rumpf und Beine. Du schwimmst mit dem Gesicht nach unten, ziehst abwechselnd mit den Armen und schlägst ohne Pause mit den Beinen. Der Körper bleibt lang gestreckt und waagerecht, rollt von Seite zu Seite, und zum Atmen drehst du den Kopf zur Seite.

So führst du die Übung aus

  1. Stoß dich mit dem Gesicht nach unten von der Wand ab, die Arme nach vorn gestreckt, den Körper lang und waagerecht, den Blick nach unten und leicht nach vorn.
  2. Schlag ohne Pause aus der Hüfte, die Beine fast gestreckt, die Knie locker und die Fußspitzen gestreckt. Halte den Beinschlag klein und nah an der Oberfläche.
  3. Strecke einen Arm in Schulterlinie nach vorn und beuge dann den Ellbogen leicht, sodass Hand und Unterarm nach hinten zeigen und das Wasser fassen.
  4. Zieh das Wasser mit hohem Ellbogen unter dem Körper nach hinten und drück es an der Hüfte vorbei, bis die Hand am Oberschenkel aus dem Wasser kommt.
  5. Führ den Arm über Wasser nach vorn, der locker gebeugte Ellbogen voran, und tauch die Hand vor der Schulter ein, ohne die Körpermitte zu kreuzen.
  6. Wechsle die Arme ohne Pause ab. Schultern und Hüfte rollen gemeinsam von Seite zu Seite, während der Körper waagerecht bleibt.
  7. Atme gleichmäßig ins Wasser aus. Zum Einatmen dreh den Kopf mit der Körperrolle zur Seite, wenn dieser Arm seinen Zug beendet, atme schnell ein, während ein Brillenglas im Wasser bleibt, und dreh das Gesicht wieder nach unten, wenn der Arm nach vorn kommt.
  8. Halte über die geplante Zeit einen gleichmäßigen Rhythmus aus Armzügen, Beinschlag und Atmung.

Welche Muskeln werden beansprucht?

Primärer Muskel:

Sekundäre Muskeln:

Tipps

  • Drück die Brust leicht ins Wasser, damit Hüfte und Beine nahe an der Oberfläche bleiben.
  • Lass den vorderen Arm gestreckt, bis die andere Hand fast eintaucht. So bleibt der Zug lang und der Körper im Gleichgewicht.
  • Atme alle zwei oder drei Armzüge. Wenn du alle drei Züge abwechselnd zu beiden Seiten atmest, bleibt dein Zug gleichmäßig.
  • Halte die Fußgelenke locker, damit die Füße wie Flossen schlagen. Steife Fußgelenke erhöhen den Widerstand.
  • Zähl deine Armzüge pro Bahn. Weniger Züge bei gleichem Tempo bedeuten eine effizientere Technik.
  • Beginne mit kurzen Intervallen und Pausen dazwischen und schwimm erst länger, wenn deine Technik auch bei Ermüdung sauber bleibt.

Häufige Fehler

  • Den Kopf zum Atmen nach vorn heben statt zur Seite drehen, wodurch Hüfte und Beine absinken.
  • Unter Wasser die Luft anhalten, sodass Aus- und Einatmen in den kurzen Moment über Wasser fallen.
  • Flach ohne Rollen von Schultern und Hüfte schwimmen, was den Zug verkürzt und die Schultern belastet.
  • Beim Eintauchen mit der Hand über die Körpermitte greifen, wodurch du im Zickzack schwimmst und die Schulter belastet wird.
  • Beim Fassen des Wassers den Ellbogen fallen lassen und das Wasser nach unten drücken statt nach hinten.
  • Den Zug abkürzen und die Hand aus dem Wasser nehmen, bevor sie an der Hüfte vorbei ist.
  • Aus den Knien mit großen, radfahrähnlichen Bewegungen schlagen, die dich bremsen.
  • Den Arm steif und gestreckt nach vorn schwingen oder die Hand aufs Wasser klatschen.

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