Face Pull im Liegen

Lying Cable Face Pull

Auch bekannt als: Face Pull liegend, Face Pulls im Liegen am Kabelzug

KraftZugRehabilitationFunktional

Face Pull im Liegen: Tracke jeden Satz mit SmartWorkout und sieh, wie deine Leistung steigt

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Beschreibung

Du liegst auf einer Flachbank unter dem oberen Kabelzug und ziehst ein Seil zur Stirn: Das trainiert die hintere Schulter und den oberen Rücken. Den Großteil übernehmen die hinteren Deltamuskeln. Der mittlere Trapezmuskel zieht die Schulterblätter zusammen, der Infraspinatus (Untergrätenmuskel, ein Teil der Rotatorenmanschette) dreht die Arme nach außen, sobald die Hände neben dem Kopf ankommen, und der obere Trapezmuskel hilft ein wenig mit. Weil die Bank den Oberkörper trägt, kannst du dich nicht zurücklehnen oder schwingen wie beim Face Pull im Stehen. Gut zum Aufwärmen vor dem Bankdrücken und für alle, die im Stehen mit dem ganzen Körper ziehen.

So führst du die Übung aus

  1. Häng ein Seil oben am Kabelzug ein (eine Latzugstation geht auch) und stell eine Flachbank längs davor, ein Ende direkt an der Säule.
  2. Leg dich auf den Rücken, den Kopf an der Säule, sodass das Seil senkrecht über deinem Gesicht hängt. Knie gebeugt, Füße flach am Boden.
  3. Greif die Seilenden knapp über den Kugeln im Neutralgriff: Handflächen zueinander, Daumen Richtung Rolle, Handgelenke gerade.
  4. Starte mit gestreckten Armen senkrecht über den Schultern, die Platten abgehoben vom Stapel. Setzen sie auf, rück die Bank zurecht oder stell die Rolle höher.
  5. Drück die Schultern Richtung Bank, weg von den Ohren, und zieh das Seil zur Stirn. Die Ellbogen beugen sich und wandern seitlich nach außen Richtung Boden.
  6. Kurz vor dem Gesicht ziehst du die Seilenden auseinander, bis die Hände neben den Schläfen liegen, die Oberarme auf Schulterhöhe und die Ellbogen etwa 90° gebeugt.
  7. Drück die Schulterblätter zusammen und eine Sekunde lang in die Bank. Dann geh in 2–3 Sekunden denselben Weg zurück bis zu gestreckten Armen, das Gewicht schwebt weiter.
  8. Am Ende des Satzes setzt du das Gewicht mit gestreckten Armen ab und lässt erst dann los. Sonst schnellt das Seil am Gesicht vorbei nach oben.

Welche Muskeln werden beansprucht?

Primärer Muskel:

Sekundäre Muskeln:

Tipps

  • Bewährt haben sich 2–4 Sätze mit 12–20 Wiederholungen, die meisten 1–3 Wiederholungen vor dem Muskelversagen; der Satz ist vorbei, wenn die Hände nicht mehr neben den Kopf kommen. Steigere zuerst die Wiederholungen: Schaffst du in jedem Satz 20 mit einer Sekunde Halt und dem Kopf auf der Bank, steck den Stift eine Platte tiefer (meist 2,5–5 kg) und geh zurück auf 12. Eine Platte kann hier 10–20 % mehr bedeuten, also bleib ruhig ein paar Einheiten beim selben Gewicht.
  • Spüren solltest du es hinten an den Schultern und zwischen den Schulterblättern, genau dort, wo sie in die Bank drücken, beim Ausdrehen auch hinten auf dem Schulterblatt. Zwickt es am Ende vorne in der Schulter, stopp die Hände etwas vor den Ohren und nimm Gewicht runter.
  • Zum Aufwärmen vor Drück- oder Zugübungen reichen 1–2 leichte Sätze mit 15–25 Wiederholungen. Schaffst du die Endposition noch nicht ganz? Stopp die Hände knapp über der Stirn. Zu leicht? Halte das Ende 2 Sekunden und lass das Seil in 3 Sekunden zurück, bevor du Gewicht auflegst.
  • Alternativen: Face Pull am Kabelzug im Stehen, wenn unter der oberen Rolle keine Bank frei ist; Face Pull im Sitzen auf dem Boden, bei dem der Körper ebenfalls nicht mithilft; Face Pull mit Widerstandsband für zu Hause oder als leichtere Stufe; Reverse Flys an der Maschine mit der Brust am Polster, fast gestreckten Armen und ohne Außendrehung.

Häufige Fehler

  • Bank am falschen Platz. Kommt das Seil von hinter dem Kopf, wird daraus ein Überzug; kommt es von über der Hüfte, ein Rudern. Schieb die Bank, bis das Seil bei senkrechten Armen gerade über dem Gesicht hängt.
  • Zur Brust rudern: Die Ellbogen wandern Richtung Hüfte und die Hände landen über Kinn oder Brust; Lat und Bizeps übernehmen. Ziel mit der Seilmitte auf die Stirn und führ die Oberarme seitlich auf Schulterhöhe.
  • Den Kopf dem Seil entgegenheben. Der Hinterkopf bleibt auf der Bank; das Seil stoppt knapp über der Stirn.
  • Mit den Händen vor dem Gesicht stoppen, ohne die Seilenden zu trennen. Zieh die Enden auseinander, bis die Hände neben den Schläfen sind und die Unterarme Richtung Scheitel zeigen.

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